Publikation

2011 // Besucherforschung und Evaluation in Museen06

Nora Wegner gibt in ihrem Beitrag in „Das Kulturpublikum“ einen Überblick über den Einsatz von Besucherforschung und Evaluation in Museen im deutschsprachigen Raum. Der Forschungsstand wird erörtert, wobei auf verschiedene Untersuchungsformen, den Methodeneinsatz und die Systematisierung von Fragestellungen in Besucherstudien eingegangen wird.

Die Darstellung von Untersuchungserkenntnissen zum Museumspublikum, wie die Zusammensetzung der Besucher verschiedener Museen oder Besuchsmotive und Barrieren, nimmt den Schwerpunkt ein.

Der Band „Das Kulturpublikum“ widmet sich der systematischen Aufarbeitung des empirischen Forschungsstands zum Thema im deutschsprachigen Raum. Einleitend wird die Relevanz entsprechender Forschungsarbeiten vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen kritisch erörtert. In je einem Überblicksaufsatz werden verschiedene Kultursparten/Bereiche näher beleuchtet. Die relevanten Fragestellungen der empirischen Publikumsforschung, zentrale Befunde hinsichtlich der Publikazusammensetzung, der Nutzungsmotive und der Rezeptionsweisen werden dargestellt.

Rezensionen

Der Band liefert insgesamt einen umfassenden Überblick über die Forschung zum Kulturpublikum und damit einem sehr zentralen Themenbereich im Kulturmanagement. Er bietet gerade auch Praktikern eine sehr solide Basis, die mehr über ihre eigenen Zielgruppen erfahren möchten.

Aus der Rezension von Andrea Hausmann, Kultur und Management im Dialog, Nr.43 2010

Vor allem aber liefert dieser Band eine hervorragende Grundlage für zukünftige Kulturnutzerforschung. Damit ist das Buch ein wichtiger Beitrag zur Forschungslandschaft.

Aus der Rezension von Birgit Mandel, Kulturpolitische Mitteilungen, Nr. 127 IV/2009

06 Wegner, Nora: Besucherforschung und Evaluation in Museen: Forschungsstand, Befunde und Perspektiven. In: Glogner-Pilz, Patrick / Föhl, Patrick S. (Hrsg.): Das Kulturpublikum. Fragestellungen und Befunde der empirischen Forschung, 2., erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2011