EVALUATION

Valide Ergebnisse als Wegweiser zum Ziel

Evaluationen und Publikumsstudien geben Ihnen konkrete Antworten auf Ihre individuellen Fragestellungen.
Sie unterstützen bei transparenten und effektiven Entscheidungen.
Die Ergebnisse zielen auf konkreten Nutzen für die Arbeit in Ihrer Kultureinrichtung.

Erfahren Sie hier mehr über den vielfältigen Nutzen
verschiedener Evaluationsformen:

Analysen der Publikumsstrukturen Ihrer Kultureinrichtung liefern Ihnen zum Beispiel wichtige Aufschlüsse über erreichte Zielgruppen oder Einzugsgebiete:

  • Merkmale Ihrer Besucherinnen und Besucher
  • Diversitätsbezogene Öffnung Ihrer Einrichtung, Erreichen eines diversen Publikums
  • Informationen über Besucherbindung, Erreichen von Erst- und Stammbesuchenden
  • Strukturunterschiede zwischen Nutzenden Ihrer Angebote,
    wie Sonder- und Dauerausstellungen oder verschiedener Veranstaltungen
  • Informationen über bestimmte Zielgruppen,
    wie Gruppen, Schulklassen, Teilnehmende an Vermittlungsangeboten
  • Besuchsmodalitäten, wie Informationsquellen, Begleitung oder Nutzungsverhalten
  • Merkmale digitaler Besuche, Nutzungsweisen digitaler Angebote
  • Bedürfnisse und Besuchsmotive Ihrer Zielgruppen
  • Zielgruppensegmente, Besuchstypen, Lebensstile, Personas

Für Ihre Kulturangebote sind – neben dem bereits erreichten Publikum – Informationen über noch nicht erschlossene Publikumspotenziale besonders bedeutend, um neue Zielgruppen anzusprechen. Mögliche Fragestellungen an Nichtbesucherinnen und Nichtbesucher sind:

  • Bekanntheitsgrad Ihrer Einrichtung, auch im Vergleich zu anderen Institutionen
  • Assoziationen von Nichtbesucherinnen und Nichtbesuchern zu Ihrer Einrichtung, Image Ihrer Einrichtung
  • Gründe für den bisherigen Nichtbesuch, Möglichkeiten Besuchsbarrieren abzubauen
  • Möglichkeiten kulturelle Teilhabe zu erweitern, Audience Development

Bereits in Planungsprozessen gibt Evaluation gezielte Hilfestellungen, um die anvisierten Ziele und Zielgruppen auch tatsächlich zu erreichen. Erhoben werden kann zum Beispiel:

  • Bedeutung Ihrer geplanten Angebote für verschiedene Zielgruppen
  • Interesse an verschiedenen Inhalten
  • Bereits vorhandenes Wissen und Bezüge der Zielgruppen zu geplanten Themen
  • Erwartungen des potenziellen Publikums
  • Bedarf verschiedener Zielgruppen an bestimmten digitalen Angeboten

Damit Ihr Angebot beim Publikum ankommt, trägt Evaluation auch im Prozess der Ausgestaltung zur Entscheidungsfindung bei. Informationen können über Testversionen, Prototypen oder Modelle erhalten werden, zum Beispiel zu:

  • Verständlichkeit von Hinweisen und Beschilderungen
  • Publikumsfreundliche Lösungen von Textgestaltung und Textplatzierung
  • Funktionieren von Bildungs- und Vermittlungsangeboten
  • Ausgestaltung digitaler Angebote
  • Namensgebung von Angeboten

Nach Einrichtung eines Angebots benötigt es Belege und Argumentationen zu dessen Erfolg und Wirkungen sowie zu erreichten Zielgruppen. Bedeutende Fragestellungen können sein:

  • Gesamturteile des Publikums, Stärken- und Schwächen-Analyse
  • Lerneffekte eines Angebots
  • Bewertungen der Infrastruktur, wie Personal, Service, Barrierefreiheit, Gastronomie, Preisgestaltung
  • Effektivität von Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen, von digitalen und analogen Kanälen
  • Wirkungen digitaler Angebote, wie Webseiten, Guides, Apps
  • Verbesserungsmöglichkeiten der Visitor Journey/Experience

Bestehende Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln und mögliche Schwachstellen gezielt zu beheben, ermöglicht Evaluation nach Einrichtung des Angebots. Folgende Aspekte können zum Beispiel optimiert werden:

  • Verbesserung der räumlichen Orientierung und des Leitsystems
  • Optimierung von Nutzungsanweisungen oder Erläuterungstexten
  • Überarbeitung von interaktiven Angeboten
  • Verbesserte Funktionsweisen von digitalen Formaten

Zugeschnittene Methoden

Auf Ihre Fragestellungen werden die Untersuchungsmethoden passgenau abgestimmt.
Wir setzen eine breite Palette empirischer Methoden ein, quantitativ und qualitativ. Wir arbeiten sowohl mit analogen als auch digitalen Methoden.

Schriftliche Befragungen

  • Befragungen vor Ort in der Einrichtung,
    z.B. effektive Verteilung handlicher Fragebögen

  • Digitale Befragungen vor Ort,
    z.B. Fragebögen auf Touchscreen, Tablet, eigenem Smartphone

  • Onlinebefragungen,
    z.B. auf Webseite der Einrichtung, per Newsletter oder Social Media-Kanal

  • Befragungen per Post,
    z.B. für Bevölkerungsbefragungen zur Kulturnutzung

Mündliche Befragungen

  • Kurzinterviews mit Publikum in Kultureinrichtung

  • Qualitative Interviews,
    z.B. zu vertieften Meinungen und Einstellungen von Zielgruppen

  • Interviews mit Expertinnen und Experten

  • Fokusgruppendiskussionen

  • Begleitete Besuche in Ausstellungen oder anderen Kultureinrichtungen,
    z.B. in Kombination mit Interviews

Analysen vorhandener Daten

  • Sekundäranalysen/Dokumentenanalysen vorhandener Daten,
    z.B. von Publikumsfeedback, Beschwerdemanagement oder Gästebüchern

  • Auswertung von Statistiken,
    z.B. Ticket- und Buchungsstatistiken, Nutzungsdaten von Vermittlungsangeboten

  • Quantitative Auswertung digitaler Besuche,
    z.B. statistische Daten von Webseiten, Social Media-Kanälen, digitalen Angeboten

  • Inhaltliche Auswertung digitaler Besuche,
    z.B. Rückmeldungen auf Webseiten, Social Media-Kanälen und digitalen Angeboten

Weitere Methoden

  • Beobachtungen,
    z.B. von Besuchs- und Nutzungsverhalten in Ausstellungen

  • Tests von Elementen,
    z.B. zur Verständlichkeit oder Gestaltung von Angeboten

  • Mistery Visits,
    z.B. Analyse der Visitor Journey, Testbesuche in Einrichtung zur Serviceanalyse

  • Entwicklung von Personas als Zielgruppenvertretende

  • Entwicklung von Besuchstypologien